Brustdiagnostik

  1. Mammographie
  2. Tomosynthese (neu)
  3. Mammasonographie
  4. MRM (Magnetresonanztomographie der Brust)
  5. Galaktographie

In unserer Praxis steht ihnen das gesamte Spektrum der komplementären Brustdiagnostik zur Verfügung: Klinische Untersuchung, digitale Vollfeldmammographie, Tomosynthese, Galaktographie, Sonographie (Ultraschall), MR-Mammographie.

Die Untersuchungsergebnisse werden direkt mit ihnen besprochen.

Unter Einbeziehung vorangegangener Untersuchungen und der Vorgeschichte wird dann individuell eine Empfehlung für die Untersuchungs- bzw. Früherkennungsintervalle abgeleitet.

Mammographie (2D)

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, bei der von jeder Brust zwei Aufnahmen angefertigt werden. Dabei wird die Brust vorsichtig zwischen zwei Platten zusammengedrückt (Kompression). Die Mammographie findet Anwendung bei der Früherkennung von Brustkrebs, zur Nachsorge von Brustkrebserkrankungen und zur Abklärung von auffälligen Befunden, die bei einer Tastuntersuchung oder einer Sonographie erhoben wurden.

Durch die digitale Technik stehen uns hochaufgelöste Aufnahmen innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung. Diese werden dann an hochauflösenden Monitoren begutachtet.

Zusätzlich ist es möglich, die Aufnahmen bei Bedarf elektronisch weiterzuleiten.

Die Mammographie ist weiterhin die Methode der Wahl („Goldstandard“), wenn es darum geht, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Sie bildet daher die Basis des Brustkrebs-Früherkennungs-Konzeptes.

Bei der Mammographie überwiegt weiterhin die Vorteile deutlich das Risiko.

Hinweis: Bitte vor einer Mammographie nicht eincremen.

In welchen Fällen ist eine abklärende (kurative) Mammographie sinnvoll bzw. erforderlich?

  • Bei einem tastbaren Knoten oder einer Verhärtung
  • Bei ungewöhnlichen Schmerzen oder Hautveränderungen
  • einseitigem oder blutigem Ausfluss aus der Brustwarze
  • Lymphknotenschwellungen in der Achselhöhle
  • Kontrolluntersuchungen nach einer Brustkrebserkrankung
  • Bei gehäuftem Auftreten von Brust- oder Eierstockkrebs in einer Familie

Gesunde Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden im Rahmen des bundesweiten Mammographie-Screenings alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen.

Tomosynthese (3D-Mammographie)

Diese Methode können wir ihnen als zusätzliche Leistung in unserer Praxis anbieten.

Es handelt sich um ein modernes Verfahren, mit dem die Brust in 1 mm Schichtdicke dargestellt wird.

Durch diese Technik erreicht man eine überlagerungsfreie Darstellung der Gewebsstrukturen, eine deutlich bessere Beurteilbarkeit und somit eine höhere Sicherheit. Jede Schicht wird dabei einzeln begutachtet.

Mit einem synthetischen 2D-Rekonstruktionsverfahren (C-View) ist es dann zusätzlich möglich, mit den vorhandenen Bildinformationen ein 2D Mammogramm ohne weitere Strahlenbelastung zu erhalten.

Wie funktioniert eine Tomsynthese?

Der Untersuchungsablauf und die Einstellung der Brust gleichen dem einer herkömmlichen Mammographie.

Wann wird eine Tomosynthese durchgeführt?

Aufgrund der bisher in Deutschland nicht erfolgten behördlichen Genehmigung der Tomosynthese als vollständiger Ersatz der normalen zweidimensionalen Mammographie, kann sie momentan als Ergänzungsuntersuchung bei mammographisch unklaren Befunden oder bei sehr dichtem Drüsengewebe erfolgen.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten der Tomosynthese?

Die Tomosynthese als Ersatz für die normale Mammographie ist bislang keine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen regelhaft übernommen wird. Falls sie als gesetzlich versicherte Patientin diese Untersuchung wünschen, sprechen sie uns gerne an.

Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.

Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten der Tomosynthese meist in voller Höhe.

Sonographie (Ultraschall)

Bei dem Verfahren werden Schallwellen in das Gewebe geschickt, die dort von den unterschiedlichen Strukturen reflektiert und vom Schallkopf (hochauflösend) empfangen werden. Mit den Informationen erfolgt dann zeitgleich die Umwandlung in ein Bild.

Bei Auffälligkeiten in der Mammographie liefert die Sonographie weitere Informationen über das Gewebe in der Brust, sodaß z.B. zwischen harmlosen Zysten oder Gewebeveränderungen unterschieden werden kann.

Einsatzgebiete der Sonographie:

  • Empfohlene Zusatzuntersuchung bei mammographisch dichtem Drüsengewebe (Stufe C und D)
  • Abklärung von Tastbefunden
  • Ergänzung zur Mammographie zur weiteren Differenzierung unklarer Befunde
  • Intensivierte Früherkennung in Ergänzung zur Mammographie
  • Darstellung der regionalen Lymphabflußwege
  • Nachsorge nach Brustkrebserkrankung
  • Kontrolle gutartiger Gewebeknoten oder komplizierter Zysten

Die Sonographie ersetzt nicht die Mammographie.

Galaktographie

Mit diesem Verfahren können Veränderungen der Milchgänge (Engstellen, Papillome) nachgewiesen werden.

Diese Untersuchung kann eingesetzt werden bei:

  • Einseitiger neu aufgetretener Sekretion aus der Brustwarze
  • Blutiger Sekretion

In den sezernierenden Drüsengang wird über die Brustwarze eine sehr dünne Sonde eingebracht und etwas Kontrastmittel in den Drüsengang eingebracht. Anschließend erfolgt eine Mammographie in 2 Ebenen.

Antworten auf Ihre Fragen

"Welche Vorbereitungen sind zu den Untersuchungen notwendig?"
"Welche Unterladen werden zur Untersuchung benötigt?" etc.