Osteoporosemessung
Knochendichtemessung mittels quantitativer Computertomographie (QCT)
Die Osteodensitometrie (Osteo-CT, QCT) ist eine spezielle Untersuchung der Computertomographie, die zur Bestimmung und Quantifizierung des Knochenmineralsalzgehaltes im Rahmen der Osteoporosediagnostik und Osteoporoseverlaufsdiagnostik nach Osteoporosetherapie verwendet wird.
Die QCT-Methode ist das Verfahren mit den weitestgehenden Informationen zur Knochendichte und Spongiosastruktur der Wirbelkörper. Der Präzisionsfehler liegt unter 1,5 %.
Die Osteo-CT ist schnell durchgeführt und mit einer nur sehr geringen Strahlenbelastung verbunden. Ein Kontrastmittel wird nicht benötigt.
Als Referenz zur Messung dienen üblicherweise drei Lendenwirbelkörper. Eine spezielle Auswertesoftware errechnet den Knochenmineralsalzgehalt der einzelnen Wirbelkörper und den Gesamtmineralsalzgehalt aller untersuchten Wirbelkörper.
Der individuell erhobene Wert der Untersuchung wird dann mit altersentsprechenden und auch geschlechtsspezifischen statistischen Werten einer gesunden Patientengruppe verglichen und grafisch dargestellt.
Die Osteodensitometrie wird seit dem 1.4.2000 nur noch in Ausnahmefällen (bei Zustand nach einem Knochenbruch und gleichzeitigem Verdacht auf Osteoporose oder als Verlaufskontrolle nach vordiagnostizierter Osteoporose) von den gesetzlichen Krankenkassen als Pflichtleistung anerkannt und muss daher meistens von den Patienten selbst bezahlt werden.
|
|