Kernspintomographie (Magnetresonanztherapie, MRT)

1. Kopf
2. Halsweichteile
3. Wirbelsäule
4. Thorax, Mediastinum, Herz
5. Brustdrüse
6. Oberbauch
7. Becken
8. Prostata

19. Gelenke
10. Extremitäten
11. Gallengang (MRCP) ohne Kontrastmittel i-punkt
12. Gefäßdarstellung (Angiographie)
13. Untersuchungen in Narkose i-punkt
14. MR-Angiographie pfeil
15. MR-Mammographie pfeil
16. Cardio-MRT pfeil

 

i-punkt = Besondere Vorbereitung:
Nüchternheit, auch kein Nikotin.



MR – Angiographie

Ein spezielles Verfahren der Kernspintomographie, das inzwischen eine erhebliche Bedeutung erlangt hat, ist die MR-Angiographie. Dieses Untersuchungsverfahren stellt Gefäße im Körper dar, ohne einen Katheter zu verwenden. Es wird lediglich in den meisten Fällen ein spezielles Kontrastmittel für die Kernspintomographie angewendet, das nicht dem jodhaltigen Röntgenkontrastmittel entspricht.

Abhängig von den zu untersuchenden Gefäßen ist es insbesondere im Kopf möglich, ohne Kontrastmittel allein den Blutfluss zur Abbildung der Gefäße zu nutzen (Time-of-Flight [TOF]-Angiographie und die Phasenkontrast-Angiographie).

Die MR-Angiographie (MRA) hat sich als nicht-invasives Verfahren zur Darstellung des Gefäßsystems in der klinischen Routine, z.B. zur Abklärung der arteriellen Verschlusskrankheit (AVK) in den Beinen, fest etabliert. Sie ist absolut schmerzlos und wird ambulant durchgeführt.

Die MR-Angiographie ist besonders geeignet, folgende Gefäßregionen zu untersuchen:

  • Intrakranielle (im Kopf liegende) Arterien
  • Extrakranielle hirnversorgende Arterien (Halsschlagader, Carotiden)
  • Intrakranielle (im Kopf liegende) Venen (Sinus sagittalis)
  • Aortenbogen und thorakale (Brustraum) Aorta
  • Arm- und Handarterien
  • Becken- und Beinarterien
  • Abdominelle (Bauch) Aorta und Nierenarterien
  • Pfortader