Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis Münster
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Gewebebiopsien in der Computertomographie (CT)

Kommt es aufgrund von Beschwerden oder auch als Zufallsbefund bei der Abbildung von Körpergeweben zu Unklarheiten, die eine genaue Gewebeanalyse und Einstufung unter dem Mikroskop notwendig machen, so ist diese Gewebeentnahme in der Computertomographie (CT) häufig möglich. Die Gewebeentnahme bezeichnet man auch als Biopsie oder Punktion.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in dem relativ kleinen Eingriff gegenüber einer operativen Gewebeentnahme. Dabei wird nach ausgiebiger örtlicher Betäubung das fragliche Gewebe mit einer Hohlnadel punktiert und auf diese Weise Gewebe entnommen, das wiederum von einem Pathologen weiter verarbeitet und zur endgültigen Diagnose unter dem Mikroskop analysiert wird.

Ob das Gewebe überhaupt geeignet ist, mittels CT punktiert zu werden, kann man nicht generell vorab aussagen. Hierfür muß eine CT oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) als Vorinformation und zur Orientierung vorliegen.

Erst hiernach kann mit dem Patienten ein Termin abgesprochen werden. Wir
führen spätestens 24 Stunden vor der Biopsie ein Aufklärungsgespräch mit dem Patienten durch. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollten Blutwerte vorliegen, damit eine Blutgerinnungsstörung ausgeschlossen werden kann. Ebenso dürfen evtl. eingenommene Medikamente zur Blutverdünnung zum Zeitpunkt der Punktion nicht mehr wirksam sein.

Im Anschluss an die Biopsie muß der Patient 24 Stunden liegen, damit mögliche Komplikationen rechtzeitig erkannt werden können. Wir führen die Biopsien deshalb meistens in unseren Praxisräumen im St. Franziskus-Hospital durch, damit der Patient nach der Biopsie dort für einen Tag stationär aufgenommen werden kann.

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