Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis Münster
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BSi Management Systems, Zertifiziertes QM-System Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis Münster
Computertomographie (CT)
1. Kopf
6. Becken
2. Halsweichteile 7. Prostata
3. Wirbelsäule
8. Gelenke
4. Thorax, Mediastinum, Herz
9. Extremitäten
5. Oberbauch 10. Gefäßdarstellung (Angiographie)
Computertomographie (CT)

Die Computertomographie ist ein spezielles Röntgenverfahren, das Querschnittsbilder verschiedener Körperregionen liefert. Dank der besseren Kontrastabstufung können verschiedene Gewebearten wie Knochen, Muskel oder Fett unterschieden und Erkrankungen diagnostiziert werden.

Das Untersuchungsgerät hat eine Tiefe von ca. 40 cm und verursacht deshalb kein Engegefühl (Klaustrophobie), wie es bei MR-Geräten manchmal beklagt wird.

Bei der Untersuchung liegt der Patient auf einer Art Trage, die automatisch durch den Untersuchungsring fährt und die interessierende Region abbildet.

Bei der Untersuchung setzt man häufig Kontrastmittel ein. Diese Medikamente gibt es zum Trinken bei Untersuchungen des Bauchraumes, um damit eindeutiger den Magen und Darm zu identifizieren und als in eine Vene zu injizierendes Präparat, mit dem man Gefäße in der abzubildenden Region besser erkennen kann.

Das Kontrastmittel, das getrunken werden muß, wird ca. 1 Stunde vorher dem Patienten gegeben, damit er es kontinuierlich während dieser Stunde zu sich nimmt. Deshalb werden auch die Termine für die Untersuchungen des Bauchraumes (Abdomen) von uns aus bereits eine Stunde vor dem eigentlichen Termin am Gerät genannt. Die Untersuchungszeit im Gerät liegt für alle Untersuchungen bei ca. 15-20 Minuten.

Das Kontrastmittel, das während der Untersuchung in eine Armvene gespritzt wird, verursacht manchmal an der Injektionsstelle ein Wärmegefühl von wenigen Sekunden. Da das Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden wird, sollten Sie keine Erkrankung haben, bei der die Nierenausscheidung vermindert ist.

Falls Ihnen eine solche Erkrankung bekannt ist, sollten Sie von Ihren Blutwerten den aktuellen Kreatininwert von Ihrem Hausarzt aufschreiben lassen und vor der Untersuchung darauf hinweisen. Unter der Rubrik „für Ärzte“ sind auf dieser Homepage auch die ESUR-Richtlinien hinterlegt, die ggf. Ihrem Hausarzt noch weitere Informationen zu der Nierenfunktion geben.

Damit das Ausscheiden des Kontrastmittels noch weiter verbessert wird, können Sie am Tag der Untersuchung ca. 1 Liter Wasser mehr als sonst trinken. Diese zusätzliche Flüssigkeitszufuhr sollten Sie allerdings nur zu sich nehmen, wenn Sie keine bekannte Herzerkrankung haben.

Bitte teilen Sie uns auch mit falls Sie die Erkrankung eines Plasmozytoms haben oder aber Tabletten gegen eine Diabetes-Erkrankung einnehmen. Diese Tabletten sollten möglichst einige Tage vor der Untersuchung nicht mehr genommen werden.

Die Computertomographie (CT) funktioniert mit Röntgenstrahlen, die grundsätzlich auf ein Minimum beschränkt sein sollen. Technisch sorgen wir hierfür durch eine entsprechende Bedienung, eine Wartung der Geräte alle drei Monate und eine kontinuierliche Qualitätssicherungskontrolle.

Daneben muß aber auch der Grund für die Untersuchung (Indikation) stimmen. Sie wird zunächst durch den Sie zuweisenden Arzt festgestellt, von uns allerdings auch noch einmal vor Beginn der Untersuchung im Sinne einer gerechtfertigten Indikation geprüft.

Diese Indikationskontrolle erfolgt in der Regel in einem Vorgespräch, das wir vor jeder Untersuchung durchführen. Dabei werden auch die Art und der Umfang der Untersuchung von uns festgelegt.

Im Anschluss an die Untersuchung können Sie nach Hause gehen, die Aufnahmen und der Befund werden dem zuweisenden Arzt innerhalb weniger Tage per Boten zugestellt.

Falls Sie einen sehr nahen Folgetermin bei diesem Arzt haben, oder aber ein vorläufiges Ergebnis der Untersuchung wissen wollen, sollten Sie dies im Vorgespräch sagen. Dann wird mit Ihnen eine individuelle Lösung gefunden.

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